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Die Eifelgöre
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Der Weg in eine stabilere Psyche

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 20 April 2018
Warum „flüchten“ sich immer mehr Menschen in die Depression?
Weil das Leben sie überfordert und sie sich selbst verloren haben!
Wie kann unser (Körper-)System gesund bleiben, wenn es ständig die Balance entbehrt?
Wenn Körper, Seele und Geist in Form dieser System-Störung reagieren, sind wir aus der Ordnung gefallen, haben uns selbst verloren oder aber vielleicht noch nicht „gefunden“. Daher ist es von allergrößter Wichtigkeit, ab und zu sein Leben und Tun zu hinterfragen. Vielleicht rennen Betroffene falschen Vorgaben, Werten und Glaubenssätzen hinterher oder besitzen nicht den Mut, aus der Herde der (Konsum-)Lämmer auszubrechen und nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben?
Wir kennen – grob und kurz beschrieben – die reaktive Depression auf bestimmte Ereignisse sowie die endogene, also sozusagen die unerklärbare, aus sich selbst heraus entstandene Depression, die nicht selten auch als spirituelle Depression gesehen werden kann.  So kann zum Beispiel der gestörte Kontakt zu sich selbst eine reaktive Depression auslösen. Ebenso wie Beziehungsstress, der Verlust der Arbeitsstelle, allgemeine Mutlosigkeit, eine schwere Krankheit, seelische und körperliche Dauerbelastungen (Stress), Überforderung und Erschöpfung sowie die permanente Angst, die Anforderungen des Lebens einfach nicht mehr zu schaffen. Als weitere Ursachen kommen in Frage: Depressionsfördernde Einstellungen, Verlusterlebnisse, das Gefühl, zu wenig Zuwendung zu erhalten, Einsamkeit, das Fehlen sozialer Kontakte, traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit oder neu erlebte. Auslöser für eine eher seltener vorkommende, endogene (im Inneren erzeugte) Depression können bestimmte Medikamente und ein Missbrauch chemischer (Heil-)Stoffe sein, Drogen, biochemische Veränderungen im Gehirn sowie hormonelle Störungen, aber auch ein Zuviel an Alkohol. Außerdem kann übermäßiger Fleischgenuss aus Masttierhaltung Störungen im Stoffwechsel und auch im hormonellen System verursachen. Weiterhin können Wohn- und Umweltgifte krankheitsbegünstigend wirken.
Gründe für das Ausbrechen einer depressiven Stimmungslage gibt es in der Tat unzählige. Und daher ist oft professionelle Hilfe der einzige Weg, die wirkliche Ursache im Dschungel der Entstehungsmöglichkeiten herauszukristallisieren. Nicht wirklich empfehlenswert – bis in wenigen Ausnahmefällen – ist die Symptom-Unterdrückung durch Psychopharmaka, sondern eher die Hilfe durch Gespräche und ganzheitliche Psychotherapie.
Doch wie bei allen Krankheiten ist es wichtig, den Zustand „es hat nun auch mich erwischt“ erst einmal zu akzeptieren. Erst danach ist es wirklich sinnvoll, gezielt nach Lösungen und einem Heilungsweg zu suchen. Keine Krankheit kann sich auflösen, wenn sie bekämpft wird. Dadurch wird sie zuverlässig immer stärker. Denn schließlich will sie uns etwas mitteilen. Bei einer Depression „schreit“ unsere Seele förmlich und hofft auf Erkenntnis und Veränderung. (Siehe auch Beitrag „Akzeptanz und Lebenskraft“)
Ein Depressiver tut gut daran, mit Menschen zu sprechen, die eine Depression überwunden haben. Kein Mensch sollte sich dafür schämen, dass er an dieser Störung erkrankt ist. Nicht wirklich hilfreich sind jene Selbsthilfegruppen, in denen die Krankheit und das Klagen über die zahlreichen Beschwerden im Vordergrund stehen.
Die Störung im innerseelischen Gleichgewicht ist niemals zufällig eingetreten. Sie fordert den Betroffenen zweifellos auf, Bilanz zu ziehen, über sich und sein Leben nachzudenken sowie Veränderungen seines Denkens und (Fehl-)Verhaltens in Betracht zu ziehen.
Meditationen und gute Bücher können sehr hilfreich sein, weil sie zur Selbstfindung anregen. Wer nach Hilfe sucht und bereit ist, sie auch anzunehmen, der findet sie!
Ein depressiver Mensch sollte sich die Fragen stellen: „Lebe ich wirklich mein Leben, so wie ich es mir vorstelle, oder werde ich gelebt? Bringe ich meine Talente zum Ausdruck? Wer bin ich wirklich, wer will ich sein, woher komme ich und wohin gehe ich?“
Ganz sicher hilft es jedem Menschen, all das loszulassen, was nicht mehr zu ihm gehört. Das können so einige (überholte) Dinge sein. Vor allem ist es heilsam und wichtig, stets in der Gegenwart zu leben, Vergangenes sowie auch die Erwartungshaltungen an die Wunscherfüllung durch andere Menschen loszulassen. Niemand hat die Aufgabe uns glücklich zu machen, kein Partner, kein Arbeitgeber und auch nicht unsere Kinder. Für diesen Zustand sind wir ganz alleine verantwortlich. Diese Erkenntnis sollte einer der ersten Schritte auf dem Weg in die ganzheitliche Heilung sein.
Gerade Depressive mit einer reaktiven Depression haben in der Regel viele Ausreden und Entschuldigungen, warum sie selbst nichts tun oder verändern können. Warum sie nicht in der Lage sind, die Arbeitsstelle zu wechseln oder warum sie ihr Leben in anderen Bereichen nicht in die Hand nehmen und ihre Wünsche und Vorstellungen nicht realisieren können. Sie halten manchmal geradezu krampfhaft an ihrer schlechten Kindheit fest, obwohl diese doch längst vorbei ist. Sie geben die Schuld an ihrem Dilemma gerne immer wieder den anderen. Sie warten nicht selten mit einer schier unerklärlichen Ausdauer auf die Hilfe von außen, auf die Änderung ihrer Lebensumstände oder auf das symptombeseitigende Medikament. Doch eine zufriedenstellende und dauerhafte Heilung kann nur geschehen, wenn der „kranke Mensch“ bereit ist „aufzuwachen“ und sich und sein Leben zu verändern und mit tiefer Entschlossenheit selbst in die Hand zu nehmen. Begehen Sie nicht den Fehler zu denken: „Wenn ich die Depression überwunden habe, dann werde ich alles ändern und mich um mich kümmern.“ Funktionieren kann es nur andersherum!
Fangen Sie – womöglich in kleinen Schritten – an, Ihr Leben zu verschönern, die Qualität Ihres Lebens zu verbessern. Halten Sie sich viel in der Natur auf, machen Sie Sport und sich selbst öfter mal eine Freude. Lösen Sie sich von Verurteilung und Hass, lernen Sie anderen zu verzeihen. Eliminieren Sie störende und angstauslösende Beeinflussungen durch die Medien (Nachrichten) oder andere Menschen. Stellen Sie Ihre Ernährung um und verzichten Sie auf Fastfood sowie krankmachende Genussmittel.
Fördern Sie die Einstellung: „Ich schaffe es“ und glauben Sie daran und vor allem an sich selbst und Ihre Stärke!
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und baldige Genesung!
Ihre Sally
© by Sally Pantenburg


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