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Die Eifelgöre
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Angst und Sorgen-Teil 2-Fortsetzung

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 26 Mai 2018
Tags: Samstag
Angst – der Killer des Wohlgefühls (Fortsetzung)
 
 
Schwerere Angstreaktionen treten bei allen seelischen Störungen und Erkrankungen in den Vordergrund. Hierzu gehören vornehmlich Psychosen, Neurosen, Paniksyndrome, Phobien, posttraumatische Belastungsstörungen und Burnout. Hier ist im Allgemeinen professionelle Hilfe erforderlich. Die Zahl der Phobien ist schier unbegrenzt, d.h. Phobien gibt es so viele  wie Umweltobjekte und Ideen.
 
 
Wenn Sie Ihre Furcht und die Sorge vor allem Möglichen verlieren möchten, bedenken Sie bitte folgendes:
 
Wer sich Sorgen macht, leidet nicht nur einmal, sondern unnötigerweise mehrfach. Was Ihnen im Leben wirklich widerfahren soll, wird eh passieren! Sie kennen den Tag nicht, wann Sie sterben werden, und auch die Momente nicht, in denen anderen aus ihrem nahen Umfeld (lieben Menschen und Partnern) etwas zustößt, was dann auch Ihr Leben betrifft. Aber eins ist ganz sicherlich Nonsens! Nämlich sich täglich VORAB negative Gedanken um  Dinge zu machen, die möglicherweise nie und vor allem nicht in der Form eintreten, wie angstbesetzte Menschen sie meist in ihrer Vorstellung dramatisieren.
 
Weiterhin: Sie haben die Wahl und können Angstfantasien erliegen, ihnen ausweichen oder sich der Angst stellen, sie als Herausforderung auffassen. Das funktioniert in etwa so: „Hallo Angst, da bist du ja wieder. Ich grüße dich und weiß genau, was du willst, doch ich will ab sofort etwas ganz anderes und glaube mir, ich bin gewitzter als du! Also wäre es von Vorteil, wenn wir beide uns liebevoll voneinander verabschieden.“ Erspüren Sie die Angst, und fühlen Sie, wo sie in Ihrem Körper sitzt. Halten Sie die Angstgefühle ganz bewusst aus, atmen Sie tief ein und den ganzen Stress aus (verbundenes Atmen) und machen Sie sich dabei klar, dass Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Verbindung mit diesen Angststörungen nicht gleich tot umfallen, sondern weiterleben werden. Wenn Sie so oder so ähnlich denken und handeln, werden die unguten Gefühle sich von Tag zu Tag immer mehr von Ihnen verabschieden und sich verflüchtigen, ähnlich wie der Geist aus einer Flasche.
 
Sicher ist, das Sterben als der wichtigste Prozess des Loslassens, kommt nicht aus der Mode. Aber woher wollen wir denn überhaupt so genau wissen, dass wir eines Tages wirklich tot sein werden? Warum ist der Tod für uns mit so viel Schrecken verbunden? Weil damit alles vorbei ist? Namhafte, geistig hochstehende Menschen – wie unter anderem Goethe und Einstein – lehrten uns, dass der Körper (Zellverbände/Wasser) nicht das Wesentliche ist, was den Menschen ausmacht. Sie gaben sich alle erdenkliche Mühe, uns „Normalos“ wissen zu lassen, dass Energie sich nicht so einfach in Luft auflösen kann. Klar, der Körper von uns allen wird vergehen (sterben), aber was ist mit der Energie die ihn belebt hat, mit Seele und Geist?
 
Durch die Einnahme von Betäubungs- und Suchtmitteln, wird die Angst in der Regel zwar anschließend vermindert wahrgenommen. Das Negativ-Gefühl ist vorübergehend betäubt. Die Ursache der Angst wird damit jedoch nicht ausgeschaltet, sondern lediglich das Signal der Angst, welches uns beständig ermahnt, etwas zu verändern. Menschen, die Angst als Schwäche ansehen, neigen dazu, das Gefühl zu verstecken oder zu unterdrücken. Auch diese Verdrängung birgt keine Lösung in sich, mit der ungeliebten Angst fertig zu werden.
 
Denn: „Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.“
 
Angst sollte weder bekämpft noch besiegt werden! Denn sie gehört zu unserem Leben und dient uns als Information. Die übersteigerte Angst kann – genau wie ein Krankheitssymptom – verlöschen, wenn das Erforderliche und Richtige getan wird. Sollten Sie unter derartigen Ängsten leiden, betrachten Sie die Störung als Aufforderung, ihr ab sofort nicht mehr länger auszuweichen. Erkennen Sie vielmehr, dass Sie immer wieder mit Nachdruck daran erinnert werden, sich im konstruktiven Sinne mit dieser Energie auseinanderzusetzen. Wird die Botschaft verstanden und dementsprechend gehandelt, kann die ausgeuferte Angst deutlich gemindert und oftmals sogar völlig überwunden werden. Wenn Sie Ihrer Angst ins Auge schauen wollen, ist ein Umdenken angesagt. Verteufeln Sie Ihre Angst nicht länger als etwas, was Ihr Leben zerstört und sehen Sie sie eher als Chance und Aufruf zur Veränderung. Akzeptieren Sie zunächst Ihre Angst. Sie HABEN ANGST! Das darf so sein und hat einen Grund. Sie sind an eine Grenze gestoßen und dürfen das jetzt erkennen. Doch im Grunde begrenzen Sie sich nur selbst und können sich durch das bewusste Zulassen dieses bislang abgelehnten Gefühls und das anschließende mutige Hindurchgehen sozusagen gefühlsmäßig „dehnen“. Denn mittels der eigenen, wiederholt gemachten Erfahrung, dass der Zustand Angst ja tatsächlich auszuhalten war, und Ihnen nicht geschadet hat, kann sie dauerhaft überwunden werden. Angst wird dadurch gemildert, weil wir unsere Toleranz ihr gegenüber erhöhen. Ein Mensch, der bereit ist, das anzuschauen, was er (be-)fürchtet, ist im Begriff, seine Angst zu verlieren.  
 
Lassen Sie daher nicht mehr länger Ihr Leben von unsinnigen Ahnungen und Vermutungen  bestimmen, und denken Sie stattdessen freimütiger, weitherziger und lebensbejahender. Sie schaffen das! Wenn Sie sich das nächste Mal dabei erwischen, wie sich in Ihre negativen Vorstellungen quasi hineinstürzen und damit die Angst enorm nähren, dann sagen Sie ganz bewusst: Stopp! Und wenn Sie genau hin spüren, dann wird Ihnen dabei sonnenklar, dass es auf alle Fälle sehr unwahrscheinlich ist, dass das, was Sie sich in Ihrer Verzweiflung ausgemalt haben, wirklich letztendlich so in Erscheinung treten wird. Wenn Sie allerdings viele Jahre permanent nur Worst-Case-Szenarien vor Ihrem geistigen Auge erschaffen, dann können Sie eines Tages eventuell mit Hiob sprechen:
 
Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute,
 
hat mich getroffen. Das Buch Hiob (IJOB) 3.25
 
Üben Sie täglich, sich von den angstauslösenden Gedanken zu befreien und das Gute in den Dingen zu sehen sowie den Moment zu leben! Doch Vorsicht! Diese Zeilen einfach in Ihren Wissenskatalog einzureihen, bringt rein gar NICHTS! Erst wenn Sie ins Tun gehen, wird der notwendige Befreiungsmechanismus auch in Gang gesetzt.
 
Wenn tatsächlich einmal etwas Ungutes in Erscheinung tritt – eventuell sogar so, wie Sie es befürchtet haben – dann gibt es eine ganze Menge sinnvoller Wege, Möglichkeiten und letztendlich Lösungen zur Problemmeisterung!  Angst ist eine misslungene Züchtung!
 
Zum Schluss noch ein paar Fragen: Glauben Sie, dass die Angst Sie tatsächlich davon hätte abhalten können, die  beschützende Gebärmutter bei Ihrer Geburt zu verlassen? Hatten Sie Todesangst, als man dann die Nabelschnur durchtrennte? Glauben Sie, dass Sie Angst haben müssen, wenn Sie dieses Leben verlassen? Wird es nicht eher eine Geburt in eine andere Dimension oder Ebene des Seins? Menschen mit Nahtod-Erfahrungen berichten, dass sie danach ihre Ängste völlig und für immer hinter sich lassen konnten. Und wenn die Angst vor dem vermeintlichen TOD nicht mehr besteht, werden sowieso alle das Leben belastenden Ängste sich nach und nach in Luft auflösen. Ich denke, es ist wirklich an der Zeit für einen Paradigmenwechsel, auch in Bezug auf das Thema Angst.
 
Stellen Sie sich den Anforderungen und Herausforderungen des Lebens! Glauben Sie an sich!
 
Lernen Sie, Ihrer inneren Stärke zu vertrauen. Sie ist da! Lassen Sie wieder mehr Freude in Ihr Dasein und vertrauen Sie dem Leben! Denn es meint es gut mit Ihnen. Ganz besonders dann, wenn Sie ihm und den kosmischen Gesetzen nicht ständig dazwischenfunken!
 
Viel Erfolg!

 
Ihre Sally
 
© by Sally Pantenburg


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