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Akzeptanz und Lebenskraft

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 14 März 2018
Akzeptanz und Lebenskraft
All das, was uns Menschen widerfährt, gehört – dessen können wir uns sicher sein – zu unserem ureigensten und speziellen Entwicklungsprozess. Die Lebensumstände sind nun einmal so, wie wir sie momentan erleben. Auch wenn uns ein Zustand nicht gerade ideal oder perfekt erscheint, bevor eine Änderung ins Auge gefasst werden kann, sollte die augenblickliche Situation stets voll akzeptiert werden.

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Bereich der Gesundheit. Gehen wir einmal davon aus, ein vorab „ahnungsloser“ Mensch bekommt nach einer ärztlichen Untersuchung die Nachricht, an einer schwerwiegenden, vielleicht sogar als unheilbar deklarierten Erkrankung zu leiden. Im ersten Moment steht ein solcher Mensch aller Wahrscheinlichkeit unter Schock. Widerstand kommt auf!

Der Betroffene stellt sich die Frage: „Warum gerade ich?“ Er oder sie äußert sich womöglich fassungslos mit den Worten: „Das darf doch nicht wahr sein, ich will das nicht!“
Die Worte des Arztes lauten möglicherweise: „Sie müssen jetzt kämpfen, damit sie ihre Erkrankung besiegen.“ Obwohl die Wortwahl anders oder besser sein könnte, meint der Mediziner sicherlich das Richtige, denn er will damit dem erkrankten Patienten nur signalisieren, sich auf keinen Fall aufzugeben. Als erste Maßnahme sollte dieser Zustand allerdings – so schlimm er auch erscheinen mag – zunächst einmal akzeptiert und keinesfalls bekämpft werden.

Der Körper versucht über die Sprache der Symptome mitzuteilen, dass der erkrankte Mensch aus der heilbringenden Ordnung gefallen ist, dass etwas in seinem Sein nicht mehr stimmig ist. Er spricht uns hilfesuchend in aller Deutlichkeit mit meist sehr klaren Symptomen an. Schauen Sie bewusst hin, denken Sie nicht an Kampf, und wenn Sie so verfahren, werden Sie feststellen, dass es Ihnen gleich erheblich besser geht, und Sie können sich recht schnell von der anfänglichen Verzweiflung trennen.

Dieser Schrei Ihrer Seele will – unter Zuhilfenahme der Projektionsfläche Körper – von Ihnen gehört und keineswegs bekämpft werden, bevor er verstanden wurde. Alles was in uns und auch an unserem Körper bekämpft wird, muss sich verstärken, denn wie könnten wir ansonsten die Information darin erkennen? Schenken Sie sich stets die erforderliche Zeit und üben Sie sich in Geduld, während Sie die aussagekräftigen Krankheitssymptome anschauen, um deren Botschaft zu verstehen. Warten Sie grundsätzlich, bis sich das anfängliche Chaos und Ihre Kopflosigkeit gelegt haben und Sie mit größerer Effizienz agieren können! Beschreiten Sie erst dann, wenn Sie sich seelisch und geistig gestärkt haben, mit Bedacht den notwendigen Weg (auch in Bezug auf professionelle Hilfe für Körper und Seele), um diesen Zustand wieder zu heilen.
Die schwierige Situation, die SIE zu meistern haben, will zunächst angenommen und akzeptiert werden nach dem Motto: „Also gut, mich hat es nun erwischt, so und nicht anders ist es, und nun werde ich mich bewusst und selbstverantwortlich auf einen Weg begeben, der mich aus dieser Misere hinaus in den Zustand des Heilseins führt.“

© by Sally Pantenburg


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