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Die Eifelgöre
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Warum kämpfen, wenn es anders leichter geht?

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 24 November 2018
Tags: Samstag
Kein Kampf ist heilsam – aber Umarmungen
 
Das Leben wird einfacher, wenn Sie aufhören zu kämpfen!
 
Um letztendlich auf den Punkt zu kommen, fange ich jetzt zunächst mit der Beschreibung einer Situation aus dem Kindergarten an. Erinnern Sie sich eventuell noch daran, wie Sie mit anderen Kindern im Sandkasten saßen? Eines dieser Kinder wurde zornig, denn Sie hatten etwas, was es selbst nicht hatte, nicht konnte oder Sie agierten nicht genau so, wie es ihm gefiel. Im Anfall von Wut nahm der Junge/das Mädchen sein rotes Schaufelchen und schmiss den ganzen Sand über Sie. Ein kleiner Krieg nahm damit seinen Anfang. Sie füllten ihr gelbes Schaufelchen mit Sand und warfen ihn aufbrausend zum/zur Verursacher/in zurück. Als die Kindergärtnerin dazwischen ging, sagten Sie: „Ich habe nicht angefangen!“ Sie fühlten sich natürlich im Recht, weil sie doch einfach nur gegen diese Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit ankämpften und sich auf diese Weise ja nur wehrten. Doch erinnern Sie sich auch noch, was das Endergebnis dieser Geschichte war? Ist etwa eine tiefe Liebe oder Freundschaft daraus entstanden? Sicher – oder besser – leider nicht!
 
Wie im Kleinsten – so im Größten. Nach genau dem gleichen Muster entsteht jeglicher Unfrieden, so entstehen alle Kriege auf dieser Welt. Sie werden nun gleich denken: „Ja – aber … ich kann mir doch nicht alles gefallen lassen!“ So denken auch die Machthaber dieser Erde, und infolgedessen weiten Kampf und Krieg sich aus, bestimmen unser Leben.
 
Die gute Nachricht: Die heilenden Kräfte und Verhaltensweisen, die das Kämpfen überflüssig machen und fast alles heilen können, sind Verständnis und Liebe. So einige Vorbilder von menschgewordenen, friedlichen Seelenschwingungen wie beispielsweise Jesus, Gandhi, Martin Luther King oder Nelson Mandela, haben uns mit ihrem Verhalten eine gute Vorlage für eine andere Art des (Re-)Agierens geschaffen. Falls Sie jetzt denken: „Na ja, ich will weder ans Kreuz genagelt werden, noch einem grausigen Attentat zum Opfer fallen oder gar im Gefängnis landen“, dann kann ich Sie beruhigen:
 
1., wird ein solches Schicksal Sie wahrscheinlich viel eher ereilen, wenn Sie ständig mies drauf sind und kämpferisch um sich schlagen. 2., müssen Sie dann erst einmal eine solche Größe werden, dass egoistische Diktatoren befürchten, Sie könnten durch Ihr Tun die Welt verändern, und 3., geschieht Ihnen sowieso nichts, was nicht zu Ihnen gehört. Ebenso wird Sie keine Strafe oder kein Unglück dafür ereilen, weil und wenn Sie Ihren Mitmenschen bedingungslose Liebe entgegen bringen. Also … nur Mut, umarmen Sie unbesorgt einen wütenden und somit zweifelsfrei liebebedürftigen Menschen. Erkennen Sie, dass er mit seinem Austritt aus seiner Mitte nicht Sie persönlich meint, sondern wohl eher in seiner Beziehung zu sich selbst im tiefsten Unfrieden steckt. Aufgrund dieser Tatsache rastet er aus und lässt seinen Ärger an seinen Mitmenschen abprallen. Erkennen Sie, dass Ihr Gegenüber geradezu nach Liebe und Anerkennung schreit. Klar, ich weiß, eine freundliche und wohlgesinnte Person zu umarmen, fällt uns allen leichter. Das zu tun, ist vielleicht angenehm, doch Sie beweisen damit keine Größe. Die Welt wird sich dadurch nicht verbessern.
 
Versetzen Sie sich jetzt in Ihrer Vorstellung bitte noch einmal kurz in den Sandkasten im Kindergarten. Was wäre wohl geschehen, wenn Sie damals aufgestanden wären und das Kind, das Ihnen den Sand überwarf, liebevoll umarmt hätten? Wenn Sie ihm seine Handlung verziehen hätten, wenn Sie versucht hätten zu verstehen, dass es wütend oder eifersüchtig auf Sie war? Das kam Ihnen damals gar nicht in den Sinn und gelang Ihnen aus dem Grunde nicht, weil Sie eine derartige, konstruktive Verhaltensweise wohl bisher in Ihrem Leben so gut wie nie beobachtet und auch nicht erlernt hatten. Vielmehr erlebten Sie ständig, dass auch Ihre Eltern wütend wurden, wenn ihnen etwas nicht gefiel oder die Menschen sich nicht so verhielten, wie sie es wollten. Auch Sie als kleines Kind wurden bestraft, wenn Sie nicht (gleich) so parierten wie erwartet. Was wäre wohl geschehen, wenn Ihre Eltern Sie, statt mit Ihnen zu schimpfen, in den Arm genommen und Ihnen dabei liebevoll erklärt hätten, wie man sich in Streit- und Stresssituationen anders verhalten kann?
 
Ich glaube, mehr muss ich hier nicht mehr erklären. Heute ist Ihre Persönlichkeit so sehr von all diesen alten Mustern geprägt, dass Ihr Ego sich heftig wehrt, wenn Sie auch nur daran denken, sich für eine „falsche“ und „unzumutbare“ Verhaltensweise nicht entsprechend zu rächen. Ihrer Meinung nach sind ja auch meist die anderen an allem schuld, oder sehen Sie das bereits anders? Sie glauben wahrscheinlich, dass Sie schwach sind oder für schwach gehalten sowie übervorteilt werden, wenn Sie nicht mit einem Bestrafungsakt reagieren, der Ihrem erlernten Muster entspricht. Doch bewegen Sie einmal die Frage tief in Ihrem Herzen: „Ist dieser Glaube, nicht anders sein und handeln zu können, wirklich wahr?“
 
Wenn Sie es möchten und für gut befinden, so können Sie sich, Ihr Denken und Ihre antrainierten Verhaltensweisen in jedem Augenblick und dauerhaft verändern. Der Verlauf sämtlicher unheilvollen Aktionen, im Kleinen wie im Großen, kann ganz einfach NUR mit Liebe und Verständnis unterbrochen werden. Das ist nicht so schwer, wie Sie vielleicht im ersten Moment befürchten. Beginnen Sie mit ganz kleinen Schritten und Übungen, z.B. in Ihrer Partnerschaft, bei einer Autofahrt oder auf Ihrer Arbeitsstelle. Begegnen Sie einem Wutausbruch oder einer Kritik mit der Frage: „Hat diese verletzende Äußerung bzw. das Verhalten des Anderen überhaupt irgendetwas mit mir zu tun?“ Ihre Antwort wird in der Regel NEIN sein. Fragen Sie sich: „Muss ich als Mensch gleich einen Kampf beginnen, weil ich mir einbilde, nur auf diesem Wege zu meinem mir zustehenden Recht oder besser wieder zu meinem inneren Frieden zu gelangen?“ Ich behaupte abermals: „NEIN“! Sagen Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin statt betrübt zu sein, mit Liebesentzug zu reagieren oder gar auszurasten: „Ich liebe dich!“ Und Ihrem Chef bringen Sie einfach Verständnis entgegen, indem Sie ähnliches denken wie: Vielleicht hat er Ärger mit seiner Frau gehabt oder sehr schlecht geschlafen. Möglicherweise ist ihm gerade ein großes Geschäft durch die Lappen gegangen, oder er erstickt in seiner Angst, etwas Wichtiges zu verpassen bzw. versäumt zu haben. In Verbindung mit diesen Gedanken kehrt sofort Entspannung ein, Ihre vermeintlich seelische Verletzung schmilzt wie Eis in der Sonne, und Sie beginnen höchstwahrscheinlich, innerlich zu lächeln. Ihr Frust löst sich in Wohlgefallen auf.
 
Falls es Dinge gibt, die Sie so nicht akzeptieren können, dann bitten Sie Ihren Mitmenschen um ein klärendes Gespräch. Zorn, Verurteilung und Ärger werden Sie niemals weiterbringen! Darum vereinfachen Sie Ihr Leben ab sofort, indem Sie in Liebe erst einmal annehmen, was sich Ihnen in den Weg stellt. Und dann suchen Sie in Ruhe nach hilfreichen Lösungen. Sie haben Zeit!
 
Auch eine Krankheit will niemals bekämpft, sondern verstanden werden. Sie ist die Botschaft des Körpers, die in Form gegangene Manifestation eines seelisch-geistigen Fehlverhaltens. Keine Strafe! Wenn Sie also dagegen ankämpfen, wird sie stärker werden oder sich nach einem sinnlosen Kampf an anderer Stelle offenbaren. Heilung geschieht auch hier – wie überall – über die Akzeptanz, das Verständnis sowie die Liebe zum eigenen Körper und einer Veränderung der unguten Verhaltensweisen.
 
 
Liebe Leser, Sie müssen mir nichts glauben! Aber bitte (ver-)urteilen Sie erst, wenn Sie ein anderes Verhalten und Denken für sich in die Tat umgesetzt haben und die positiven Ergebnisse Ihrer Veränderung selbst erleben! Umarmen Sie öfter Ihre Mitmenschen, am besten die ganze Welt. Die Gefühle der Liebe und des Friedens, wenn sie diese überzeugt, entschlossen und vor allem authentisch leben, werden sehr viel zum gesamten Weltfrieden beitragen. Weiterhin können diese Schwingungen jedem helfen, dem Sie in Liebe begegnen. Diese kraftvolle Energie wird jedoch vor allem Sie selbst heilen und ebenso in irgendeiner Form nach dem Resonanzgesetz zu Ihnen zurückkommen. Vermeiden Sie Stress! Schenken Sie, und das nicht nur im Krankheitsfalle, Ihrem Körper stets die notwendige Beachtung, Herzensliebe sowie Verständnis und eine vitalstoffreiche, giftfreie Nahrung, ausreichend Schlaf, und er wird Sie mit Heilung belohnen.
 
 
In Liebe und mit einer herzlichen Umarmung …
 
Ihre Sally
 
© by Sally Pantenburg


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