BLOG- „Die Eifelgöre“ Thema: Lebenshilfe – Lebensbejahung-Lebensphilosophie - die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte

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Verhungern im Schlaraffenland?

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 8 Juni 2019
Tags: Samstag
Wie wertvoll sind unsere Lebensmittel?
Stell dir einmal vor, du gehst in einen Supermarkt deiner Wahl. Ich glaube nicht, dass du dann den Eindruck gewinnst, dass es dir an irgendetwas mangeln könnte. Beim Betrachten des Überangebotes von Nahrungsmitteln kommst du weiterhin sicherlich nicht auf die Idee, dass vieles von dem, was „strahlend“ dort herumliegt, dir eher schadet als nützt?
Noch zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte gab es so viel an Essensauswahl auf einem Haufen. Doch – können wir uns darüber wirklich freuen?
Immer öfter hört man inzwischen die Frage: „Was kann man heutzutage überhaupt noch mit Genuss und gutem Gewissen, also gefahrlos verspeisen?“ Diese Frage ist mehr als berechtigt, denn vieles von dem, was uns „anlacht“ ist als Lebensmittel eher eine tickende Zeitbombe, pestizidverseucht, total überdüngt, gespritzt, verstrahlt, mit Chemie behandelt und haltbar gemacht, mit minderwertigem Industriezucker oder Zuckeraustauschstoffen aufgepeppt, gentechnisch verändert usw…! Fleisch- Eier- Milch- und andere Verseuchungsskandale verunsichern uns in unserem Vertrauen, und das nicht nur in diesem Industriezweig.
Kurz: Das was wir, wenn wir uns nicht bewusst ernähren, in der Regel zu uns nehmen, ist relativ denaturiert und schlicht und ergreifend oftmals giftig. Oder sollte ich gleich sagen, im Grunde genommen ungenießbar. Für sehr wichtig halte ich es auch, die Zutatenliste von Fertigprodukten immer genauer zu studieren!
Unsere profitgierige Nahrungsmittelindustrie hat einen ausgeprägt guten Riecher dafür, was die Verbraucher mit chronischem Zeitmangel als Produkte zur Arbeits-Erleichterung in ihrem von Stress und Hektik überlagerten Alltag vorzugsweise kaufen. Meist muss ja alles schnell gehen! Die Hauptsache ist scheinbar: Der Mensch fühlt sich nach der Nahrungsaufnahme gesättigt, sein Hungergefühl ist gestillt, bzw. die Esslust ist befriedigt. Weiterhin überwürzen die gängigen Nahrungsmittelhersteller ihre Produkte noch kräftig. Sie bieten diese dann, dem hier und da tatsächlich noch nichts Böses ahnenden Verbraucher, in Verbindung mit dem gefährlichen Geschmacksverstärker Glutamat, als „schmackhaftes“ Fertigprodukt an. Nur durch die ganzen Zusätze ist dieses vorgefertigte Essen überhaupt genießbar. Diese Speisen werden dann zu allem Überfluss auch noch – hurtig – in der Mikrowelle erwärmt. Na, dann guten Appetit!
Aber das ist heute gar nicht mein Hauptthema. Mir geht es eher um die Verdeutlichung, dass zu viele der Lebensmittel, die wir aus Gewohnheit essen, einfach nicht mehr vitalstoffreich sind. Sie werden aus aller Herren Länder zu uns herangekarrt, liegen zu lange auf Schiffen und LKWs herum, bevor sie uns endlich als „frisch“ angeboten werden. Ein grüner Kopfsalat, der tagelange Reisen auf der Autobahn hinter sich hat, besitzt an Nähr- und Vitalstoffen etwa noch so viel, wie ein Tempotaschentuch. Lebensmittel, die gar nicht mehr oder viel zu kurz in der Sonne heranreifen, enthalten nicht mehr viel von dem, was unsere Körperzellen gesund erhält. Leicht kommt es dann zu einem Mangel an Mikronährstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen). Die vielseitigen Leiden, die sich aus dem desolaten Zustand der Fehlernährung heraus entwickeln, bezeichnen wir heute als Volkskrankheiten oder Zivilisationserkrankungen. Einige davon kennen wir auch als Gicht, Rheuma, Arthritis, Arthrose, Diabetes, Ekzeme, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Zahnverfall, Bindegewebs- Erkrankungen sowie die Zunahme von Krebsleiden.
Ich begegnete in den letzten Jahren in meiner Praxis immer mehr Patienten, die gravierende Mangelerscheinungen aufwiesen, obwohl sie doch eigentlich in einem Schlaraffenland leben. Ihnen fehlten die notwendigen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Wie kann das der Fall sein, wo doch das Nahrungsangebot unüberschaubar groß ist und die meisten der Verbraucher diese Vielfalt auch nutzen? Selbst den größten Fleischessern fehlt es oftmals an  Vitamin B 12. Eine mögliche Erklärung dafür: Ein menschlicher Körper, der aufgrund von Schädigungen durch zu viele Giftablagerungen aus Nahrungsmitteln wie z.B. Antibiotika- und Medikamentenrückstände, Wachstumshormone (Mastfleischkonsum) oder beispielsweise zu viel Industriezuckerkonsum, bereits an Stoffwechselstörungen leidet, verwertet leider viele Nährstoffe nicht mehr so perfekt wie angenommen. Unserem dadurch ständig überlasteten und immer träger werdenden Körper-Stoffwechsel fällt es heute zunehmend schwerer, diese veränderten Nahrungsmittel, wie ursprünglich vom Organismus vorgesehen, einwandfrei aufzuschlüsseln.
Doch einer der Hauptgründe für die Zunahme der Mangelerscheinungen sind zweifellos die ausgelaugten Böden sowie die krasse Überlagerung von Endprodukten. Zum Beispiel verliert manches Gemüse, wie auch der Spinat, stündlich eine große Menge seiner Vitalstoffe, falls sie überhaupt noch in ausreichendem Maße, wie vor 50 bis 70 Jahren noch gewohnt, in dem Gemüse enthalten sind.
Außerdem sind die Nahrungsmittel, die uns gesund erhalten sollen, vielfach überladen mit chemischen Zusätzen wie auch Schädlingsbekämpfungsmitteln. Ausgelaugte Böden werden kurzerhand überdüngt, um den gewünschten Ertrag doch noch zu bringen, und so nehmen Körper- und Umweltvergiftung ihren Lauf. Darüber habe ich in anderen Abhandlungen schon so einiges geschrieben. Doch ich bin der Meinung, ein/e Informant/in kann das alles gar nicht oft genug und in aller Deutlichkeit in Worte fassen!
Ehe alle Bewohner dieser Welt, bedingt durch Klimawandel, Bienen- und Artensterben oder Überschwemmungen, nur noch künstlich hergestellte Nahrungsmittel und Presslinge zu sich nehmen können, sollten sowohl die Erzeuger als auch die Verbraucher sich flott besinnen und notwendige Regeln beachten.
Meine Empfehlung: Legen wir doch ab sofort wieder gezielt mehr Wert auf hochwertige, lebendige (Bio-)Nahrung. Schauen wir, wo unser Gemüse und Obst herkommt und kaufen wir unsere saisonalen Lebensmittel wieder in der Region, in der sie heranwachsen. Selektion ist wichtig! Das was wir essen, ist entweder Zellgold oder Zellgift für unseren Körper und stärkt oder schwächt unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Fällt uns da wirklich die Entscheidung bei der Auswahl gesunder, heilsamer Lebensmittel noch schwer?
Auch wenn ich der Meinung bin, dass jeder menschliche Körper ab und an eine sozusagen „katastrophale Nahrungsaufnahme“ tolerieren kann, so rate ich dennoch, es diesbezüglich bei Ausnahmen zu belassen.
Falls schon Mangelerscheinungen vorliegen, so wäre es eine hilfreiche Möglichkeit, diese mit hochwertigen, „sauberen“ orthomolekularen Produkten, am besten unter Anleitung eines auf diesem Gebiet erfahrenen Therapeuten, gezielt wieder auszugleichen. Doch wer sich bewusst und abwechslungsreich biologisch vollwertig ernährt, wird eher selten unter einem bedrohlichen Mangel leiden. Denn verantwortungsbewusste, biologische Landwirte sorgen in bestmöglichem Maße dafür, dass ihre Böden genau das enthalten, was Gemüse, Obst und Kräuter – in Bezug auf ein bedürfnisgerechtes Wachstum – benötigen. Sie verzichten beim Anbau auf chemische Keulen zur Unkraut- oder Schädlingsvernichtung, und düngen nicht mit der Gülle der verseuchten Tierausscheidungen aus der Mastviehhaltung.  
Erspüre beim Essensgenuss, mit welchen Lebensmitteln du dich richtig gut fühlst. Falls du nach einem üppigen Essen einen Verdauungsschnaps benötigst, dann ist das ganz klar ein Hinweis dafür, dass du dich in der Auswahl der Speisen vergriffen hast.
Ich wünsche dir allzeit einen guten Appetit und eine sehr gute Gesundheit.
Sei herzlich gegrüßt von
Sally
© by Sally Pantenburg


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