BLOG- „Die Eifelgöre“ Thema: Lebenshilfe – Lebensbejahung-Lebensphilosophie - die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte

Die Eifelgöre
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Die viel zitierte Selbstliebe

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Herausgegeben von in Autorenkommentar ·
Zweifellos ist die mit Abstand wichtigste Beziehung, die wir in unserem Leben zu führen haben, die Beziehung zu uns selbst. Ebenso ist die Selbstliebe auf dem Weg zur Selbstfindung ein äußerst wichtiger und unverzichtbarer Schritt.
Den meisten Menschen fällt es schwer, sich selbst bedingungslos zu lieben, und bei vielen ist die gesunde Beziehung zu sich selbst geradezu gestört. Das kann sehr viele Ursachen haben. Oft ist es beispielsweise eine streng religiöse Erziehung die ein schwergewichtiges Handicap darstellt. Außerdem glauben viele Menschen, dass es falsch und sogar verwerflich ist, sich selbst zu lieben und allzu wichtig zu nehmen. Man hat sie es oft so gelehrt. Doch – ist mangelnde Selbstliebe nicht eine Beleidigung unseres Schöpfers? Sie ist die natürliche Anerkennung der göttlichen Energie, die jeden Menschen und jedes Lebewesen auf diesem Erdenball durchpulst. Was könnte also wichtiger sein, als sich selbst Freundlichkeit, Achtung, Ehrfurcht, Geduld, Verständnis und Toleranz entgegen zu bringen?
Oft verhindern auch entwicklungsschädigende Aussprüche, die als Glaubenssätze fest im Unterbewusstsein einer Person verankert sind, ein gesundes Empfinden für die Wichtigkeit der Liebe zu sich selbst. Das können schädigende Worte sein, die wir uns oft als Kinder und Heranwachsende anhören mussten wie etwa:
„Nimm dich doch nicht immer so wichtig“,
„aus dir wird nie etwas“,
„tu taugst einfach zu rein gar nichts“,
„wer bist du denn schon?“,
„stell dich selbst an den Schluss“ oder sogar
„du bist das Allerletzte, und wer will schon mit dir etwas zu tun haben oder auf dich hören?“
Die Folge: Menschen die derartig programmiert sind, drängen sich – oft ihr ganzes Leben – selbst in den Hintergrund und erkennen es dabei nicht einmal. Eine zufriedenstellende seelisch-geistige Weiterentwicklung ist ohne Selbstakzeptanz und –liebe jedoch unmöglich.
Besonders Frauen glauben oft, mit ihrem Märtyrerverhalten, mit Selbstaufgabe und dem Drang, für alle anderen da zu sein, etwas wirklich Gutes zu tun. Daher leben sie durch ein Verharren in einer unguten Situation oft – ohne sich im Geringsten zu wehren –, Lebens-Lügen, die keinerlei Heil sondern nur Leid, Schmerz und Störung erzeugen. Und das oft bei allen Beteiligten.
Eine gesunde Selbstliebe ist unser aller Ur-Recht, ja sogar unsere Ur-Pflicht und deshalb eine absolut wesentliche Säule unserer Existenz.
Zur Selbstliebe gehört, dass wir uns auch selbst verzeihen können und, dass wir Körper, Seele und Geist und damit auch unsere Gefühle, unser Denken und unsere Ideen lieben. Haben Sie als Erwachsener z. B. schon einmal tiefe Dankbarkeit Ihrem Körper gegenüber empfunden? Dafür, dass er so gut und reibungslos funktioniert?
Mit einer das ganzheitliche Heilwerden fördernden Selbstliebe sind sowohl die Übernahme der Eigenverantwortung für alles, was im Leben geschieht, das Erkennen des Selbst-Wertes wie auch die Selbst-Verwirklichung und ein gesundes Durchsetzungsvermögen verbunden. Warten Sie bei Ihrem Tun nicht (vergebens) darauf, dass alle anderen um Sie herum verstehen, was in Ihnen vorgeht, und warum Sie so oder so handeln und sich verändern. Sie sind nicht verantwortlich dafür, dass andere von ihrer Blindheit befreit werden. Sie müssen sich weder rechtfertigen, noch endlose Erklärungen abgeben. Spielen Sie nicht weiter die Rollen, die andere von Ihnen erwarten. Das würde Ihnen nur die erforderliche Kraft rauben, mit der Sie sich und Ihr Leben umstrukturieren können. Liebe zu sich selbst zu empfinden beinhaltet ebenfalls, dass ein Individuum lernt, sich von Dingen abzugrenzen, die ihm nicht gut tun und die nicht förderlich für seine Weiterentwicklung auf allen Ebenen sind. Wenn wir uns selbst nicht bedingungslos lieben, strahlen wir zudem eine Schwingung aus, die es auch unseren Mitmenschen schwerer macht, uns zu akzeptieren und in unserem Sosein wirklich anzunehmen. Nicht zuletzt verhindert ein Mangel an Selbstliebe, dass wir andere in der Form wertschätzen und lieben können, wie sie es verdient haben.
Ist ein kleiner Vogel etwa minderwertiger als der große, strahlende Löwe? Nein, er ist nur anders und hat daher seinen ganz bestimmten Platz in dieser Schöpfung. Ihm käme es nie in den Sinn, sich mit dem Löwen zu messen. Der kleine Vogel erreicht Plätze, die Löwen stets verborgen bleiben. Der Löwe müsste seinerseits den Vogel beneiden, weil dieser so hoch hinaus fliegen kann. Ich glaube, Sie verstehen mich!
Denken Sie bei allem daran, dass Sie ganz spezielle Fähigkeiten besitzen, deren Entwicklung zu den Hauptaufgaben in Ihrem Leben gehören.
Wir alle sollten wissen und auch beherzigen, dass wir – ohne Bemühungen – seit unserer Geburt bereits etwas ganz Besonderes sind. Das ist ein Grund, warum wir alle Liebe dieser Welt verdient haben. Verwöhnen Sie sich an jedem Tag Ihres Lebens selbst, und warten Sie nicht länger darauf, dass andere es tun.
In diesem Sinne …
Ihre Sally
© by Sally Pantenburg


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