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Die Eifelgöre
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Menschen als Roboter?

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Herausgegeben von in Autorenkommentar ·
Tags: Samstag
Warum handeln wir Menschen oft so, als seien wir Maschinen?
Folgende Frage drängt sich auf: Warum geben wir uns und unser Leben zunehmend und so oft aus der Hand und scheuen uns davor, selbst die volle Verantwortung zu übernehmen? Und diese in ihrem Kern gefährliche Verantwortungsabgabe praktizieren viele „Abhängige“ tatsächlich in fast allen Bereichen des menschlichen Seins.
Für alles suchen wir Menschenkinder vehement die passenden Spezialisten auf und wundern uns scheinbar gar nicht mehr darüber, dass es mittlerweile so viele sind, die wir anscheinend in unserem Leben benötigen, um überhaupt noch klar zu kommen. Zugegeben, in vielen Fällen zwingt uns die ziemlich entgleiste Gesellschaft regelrecht dazu. Sie manipuliert uns mit sehr tiefgehenden, ausgeklügelten Suggestionen, und wir lassen uns gehorsam in ungute Richtungen und Verhaltensweisen steuern. Wir hören uns die Vorgaben und Empfehlungen in der Regel nicht mit vollem Bewusstsein und nicht mit der ererbten menschlichen Klarheit an. Folglich geben wir uns alle Mühe, den allgemeinen Erwartungshaltungen zu entsprechen und damit dem Bild einer Person nahe zu kommen, die man für folgsam oder fahnentreu hält. Im Rahmen dieser ganzen Bemühungen möchten wir so ziemlich alles richtig machen und entweder nicht, oder – im Gegenzug – ganz besonders auffallen. Der „normale“ Mensch will im Allgemeinen auf keinen Fall aus der Herde ausscheren und sich lieber mit dem Gros der „vermeintlich Gescheiten“ identifizieren nach dem Motto: Das machen doch schließlich alle so, also ich auch! Wir geben anderen und gewissen Institutionen damit ziemlich blauäugig den Freibrief, mit einem fiktiven Schlüssel ständig und in gefährlicher Weise an uns „herumzuschrauben“.
Ein Beispiel dazu: Patienten berichten mir immer wieder: „Der Arzt hat mir gesagt, ich MUSS dies oder jenes unbedingt tun (Vorsorge, Pillen schlucken, Operation), denn sonst sterbe ich bald, vielleicht an einem Schlaganfall oder an einem Tumor, kann mit meinem Knie nie mehr richtig laufen oder sitze in naher Zukunft im Rollstuhl usw… usw…“ Manchmal trifft das vielleicht sogar zu, in den meisten Fällen jedoch ganz und gar nicht! Fühlen sich diese oder ähnliche Prognosen wirklich richtig und stimmig für Sie an? Mein Vorschlag: Fragen Sie, um eine ehrliche Antwort zu erhalten, bitte bei sich selbst nach. Und nicht etwa mit Kopf und Verstand, sondern gehen Sie nach innen (in sich), hören Sie auf Ihr Bauchgefühl bzw. bitten Sie Ihr allwissendes Herz um Rat. Meine Empfehlung: Tun Sie das in wirklich allen wichtigen Situationen sowie in Verbindung mit bedeutungsvollen Entscheidungen. Vor allem, wenn diese Ihr körperliches Wohl betreffen. Falls Ärzte die heutige Reparaturmedizin vertreten, sind sie fatalerweise oft so eingestellt, dass alles, was nicht mehr ganz so im Gleichgewicht, „abartig“ oder defekt ist, entweder mit Chemiekeulen bekämpft oder eben möglichst schnell ausgetauscht wird. Dabei übersehen die klassischen Schulmediziner viel zu oft, dass gewisse körperliche Symptome nichts anderes sind, als ganz natürliche Heilreaktionen des Körpers. Ausgelöst durch die Weisheit des Organismus, den inneren Arzt. Sie agieren dann tatsächlich so, als wäre nicht die ganzheitliche Heilung eines Menschen die Hauptsache und Aufgabe eines Therapeuten, sondern NUR die Reparatur einer nicht mehr perfekt funktionierenden „Maschine“ – des Roboters.
Weiterhin: Der Werbeaufwand in den gängigen Medien ist so überaus geschickt konzipiert, dass er in uns zuverlässig eine Art Kaufzwang aktiviert. Wird uns mit dieser Absicht nicht tagtäglich auf verabscheuenswerte Weise unsere Würde geraubt? Wird etwa durch gezielte Manipulation unsere Unsicherheit ausgenutzt und uns durch die Hintertüre bestätigt, dass wir uns selbst nicht mehr zutrauen herauszufinden, was wirklich gut und richtig für uns ist? Sollen wir mit diesem Intrigenspiel daran gehindert werden, unseren eigenen Intentionen, Konzepten, unserer Entscheidungsfähigkeit und Intuition noch zu vertrauen? Mit ständigen Berieselungen werden unsere Sinne planvoll vernebelt. Zum Beispiel, dass wir dieses oder jenes unbedingt kaufen, essen oder trinken müssen, um gesund und vital zu bleiben. Und das Meiste, was uns zum Erreichen dieses Zieles offeriert wird, ist dann auch noch genau das Falsche! Die im Rahmen der Überzeugungsstrategien präsentierten und für intelligente Menschen sonderbaren und widernatürlichen Studien, sollen uns in die Irre führen und beweisen, dass beispielweise der Genuss von Coca-Cola oder Kaffee unserer Gesundheit dienlich sein kann, uns sogar alt werden lässt. Schließlich müssen die Verkaufszahlen und der Gewinn der Hersteller solcher Produkte gesichert bleiben!
Wir werden animiert, gewisse Dinge – wie Statussymbole – zu kaufen, um damit endlich als IN zu gelten. Darüber hinaus wird uns mit Dringlichkeit nahegelegt, fragwürdige Vorgaben zu beherzigen, wenn wir zur „Elite“ dazugehören wollen. Ein eher einfacher, rechtschaffener Mensch, der beherzt seinen Platz im Leben ausfüllt, brauchbare Dinge tut und damit der Menschheit wirklich dient, fällt nicht mehr auf, ist an den Rand unserer Gesellschaft gerückt. Und dabei können wir von einem solchen Menschen, der sich nicht aus Geltungssucht als schillernde Gestalt in Szene setzt, unter Umständen mehr an Lebensweisheiten lernen, als von den mit Schulwissen überzüchteten Hirnen der superschlauen Besserwisser. Aber – wie gewohnt und antrainiert, laufen wir auch hier als vorprogrammierte Maschinen durch unser Leben, lassen uns blenden, und was noch viel schlimmer ist, wir blenden uns freiwillig tagtäglich selbst. Doch die Wenigsten von uns fühlen sich dabei wirklich wohl. Sie spüren intuitiv, dass in ihrem Leben etwas ganz und gar nicht mehr stimmig ist. Dabei wäre die (Um-)Welt augenblicklich so gut wie gerettet, wenn uns allen dieses Rundum-Fehlverhalten in seiner ganzen Perversität endlich auffallen würde.
Unsere Politiker verunsichern uns tagtäglich und schüren die Angst in uns. Denn immerhin sehen wir alt aus, wenn das Weltendrama in dem Tempo weitergeht, wie es sich momentan abzeichnet. Tun diese Führer der Menschheit wirklich das einzig Richtige für uns alle und die Welt? Etwas wirklich Elementares, um uns und ihr aus der Patsche zu helfen? In der weiten und nahen Vergangenheit durften wir immer wieder beobachten, wie gewisse Machthaber unsere Angst massiv schürten. Anschließend boten sie uns dann genau das Konzept als heilsame Lösung an, was punktgenau ihren Interessen diente und ihre Macht unterstützte. Die allermeisten von uns warten still und sorgenvoll ab und sind der Meinung, dass SIE ja sowieso nichts an dem ganzen Dilemma verändern können. Was für ein Trugschluss und wie jammerschade!
Fangen wir doch bei uns selbst an, lassen wir die Gefühle der Ohnmacht sowie unsere Lethargie hinter uns und wechseln stattdessen ins Tun. Ich beobachte zum Beispiel mit großer Freude, dass viele Jugendliche endlich nicht mehr alles als gegeben hinnehmen, dass sie aufstehen, um den „Schlafenden“ und Verirrten dieser Zeit klar zu machen, dass auch die Heranwachsenden und ihre Kinder auf diesem schönen Planeten noch alt werden wollen. Ihr Lebensrecht ist es, ihrer ursprünglichen Bestimmung entsprechend, zufrieden, glücklich und chancenreich auf dieser Erde leben zu können. Ohne zu hungern, überrollt, vergiftet oder überschwemmt zu werden.  
Die entscheidende Frage: Werden wir noch mit den Geistern fertig, die wir uns gemeinsam und mit Fleiß in unser Leben riefen? Wer aufwacht und erkennt, was da so alles abläuft und sich in Schieflage befindet, ist bereits auf dem richtigen Weg und kann demzufolge eine Menge in Bewegung setzen, was eine hilfreiche Veränderung in seinem Leben und dem Dasein von uns allen bewirkt. Und in dieser Hinsicht gibt es „viele Wege nach Rom“. Jeder kann nach seinen Möglichkeiten und Erkenntnissen agieren. Haben auch Sie des Öfteren das Gefühl, dass zu viele auf diesem Erdball ihre Seele und ihre Würde zu einem verdammt hohen Preis verkauft haben? Nur, um an den Punkt zu gelangen, der ihnen erstrebenswert erschien, der ihnen als die Erfüllung aller Wünsche vorgegaukelt wurde? Haben sie das Glück dabei erhascht? Wohl eher nicht! Zumindest nicht dauerhaft.
Bitte fangen Sie als Erstes mit einer Überprüfung Ihrer Lebenshaltung und Gewohnheiten an. Jeder noch so kleine Schritt bewirkt etwas enorm Positives! Seien Sie sich selbst treu, seien Sie ehrlich und authentisch!
Herzliche Grüße und viel Erfolg!
Ihre Sally
© by Sally Pantenburg


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