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Die Eifelgöre
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Handy-Fever – oder was?

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 6 Oktober 2018
Tags: Samstag
Die Dosis macht das Gift!  
 
An einem Sonntag, Ende August, machte ich eine kleine Wandertour in den Berchtesgadener Alpen. Auf einem etwas breiteren Pfad kam mir eine vierköpfige Familie entgegen, die ganz offensichtlich ihren Urlaub in den Bergen verbrachte. Die Eltern waren um die 40, der Junge etwa 12 Jahre alt, das Mädchen schätzungsweise 10. Als ich auf die Vierergruppe zuging, wunderte ich mich über ihre total abwesenden, nicht sehr entspannten Gesichtszüge. Ich dachte bei mir: „Na, sehen die mich etwa nicht, nehmen sie nicht wahr, dass ihnen jemand entgegenkommt?“ Wir näherten uns einander an, und ich blieb vorsichtshalber ganz an der Seite stehen, drückte mich an einen Zaun, um nicht mit ihnen zu kollidieren. Das Elternpaar ging nebeneinander. Beide hatten ihr Handy in der Hand und schauten wie gebannt auf das Display. Hinter ihnen trotteten die beiden Kinder und taten genau das Gleiche.
 
Ich stand wirklich wie angewurzelt und sprach – wie gewohnt – einen Gruß. Aber niemand nahm mich scheinbar wahr oder bedankte sich etwa dafür, dass ich den Weg frei machte. Alle vier tippten wie besessen auf dem Display ihres Handys herum, wandten den Blick nicht für eine Sekunde ab und stolperten geistesabwesend durch die Gegend. Unterhaltung = Null. Nahm einer aus dieser Vierergruppe überhaupt noch die Schönheit der Umgebung wahr? Meine nächste Überlegung war: „Na hoffentlich landen die nicht in irgendeinem Abgrund!“ Ich war tatsächlich nahe daran, mir Vorwürfe zu machen, sie nicht „wachgerüttelt“ zu haben. Kopfschüttelnd ging ich weiter und machte mir so meine Gedanken über diese Begebenheit. Kann das Spielen oder ständige Telefonieren mit dem Handy wirklich eine Alternative für die so wichtige und direkte interpersonelle Kommunikation sein? Hatten diese vier Menschen sich wirklich nichts mehr zu erzählen auf ihrer Wanderung? Wo war der Austausch über den Moment? Diese Begebenheit ließ mich nicht sofort wieder los! Daher erscheint sie jetzt in meinem Blog.
 
Ich für meinen Teil finde es ganz einfach erschreckend, dass diese kleinen Geräte derartig und in nahezu allen Situationen unseres Lebens, im wahrsten Sinne des Wortes, den Ton angeben dürfen. Sie sind anscheinend so etwas wie der „liebe Gott“ und begleiten uns den ganzen Tag und selbst in der Freizeit beim Fahrradfahren, Joggen oder wandern. Man sieht Mütter, die es wahrhaftig beim Stillen in ihren Händen halten. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Autofahrer, die durch den Blick auf das Handy und das Fummeln darauf herum oder das Telefonieren während der Fahrt, oft schwerste Unfälle verursachen. Sogar beim Essen – selbst in Lokalen – sind die ständigen Klingeltöne und das Gequatsche unangenehm dominant vertreten.  Auch ich benutze ein Handy und nehme es z.B. mit auf meine Wanderungen. Ein Zeichen, dass ich diese kleinen Dinger nicht generell für schlecht halte! Doch es bleibt, auf Flugmodus geschaltet, in meinem Rucksack. Während dem Aufenthalt in der Natur soll es mir nur dann zu Diensten sein, wenn ich Hilfe oder Orientierung benötige. Viel zu viele Menschen sind mittlerweile abhängig von diesen Geräten und süchtig nach permanenter Berieselung. Sie „teilen“ ihr Mittagessen und auch ihren geschwollenen Zeh oder die neuen Kleider per Foto mit jedem, der es sehen will oder auch nicht. Bimmelt es mal eine Stunde nicht, fühlen sie sich unwohl oder gar verlassen von der Welt, respektive ihren „Freunden“ im multimedialen Bereich. Viele Personen sind – wohlgemerkt freiwillig – Tag und Nacht erreichbar.
 
Dabei wird auch die Abstrahlung der Handys zunehmend mit etlichen gesundheitlichen Bedrohungen in Verbindung gebracht. Etwa mit Kopfschmerzen oder sogar Gehirntumoren. Männer sollen Forschungen zufolge sogar unfruchtbar werden durch den übertriebenen Gebrauch dieser Erfindung.
 
Natürlich wird uns vorgegaukelt, dass gewisse Strahlungsgrenzwerte uns schützen. Aber – ist das wirklich so? Wir alle wissen doch sicherlich, dass Handy-Signale über hochfrequente Felder übertragen werden und unseren Organismus mit elektromagnetischen Schwingungen bombardieren. Dabei bringen sie fataler Weise unser Körpergewebe auf eine andere Temperatur, erhitzen es in einer absolut körperunbekömmlichen Form. Ganz besonders unseren Kopf!
 
Die Mikrowellen-Geräte etwa arbeiten mit der gleichen Technik, und keiner von uns möchte sich wohl da hinein setzen! Zugegeben, diese Zerstörungsgeräte vitalstoffreicher Nahrung funktionieren mit noch höherer Intensität. Aber der menschlichen Zelle ist das letztendlich egal, denn ihr reicht eine anhaltende oder immer wiederkehrende, negative Information, um aus dem Gleichgewicht zu geraten. Auf diesem Weg der unkontrollierten Erwärmung und Beeinflussung kann nicht nur unser Gehirn irreparabel geschädigt werden, sondern alle Organe unseres Körpers. Sind diese kleinen Verständigungshelfer, ohne die heutzutage das Leben nicht mehr zu funktionieren scheint, wirklich „ein Segen für die Menschheit“? In Notfällen könnte es so sein! Sicherlich ist es im Fall Handybenutzung wie überall, die Dosis macht das Gift. Nach den Gesetzen der Polarität liegt im Schlechten auch das Gute und umgekehrt.  Sollten Sie allerdings gesteigerten Wert darauf legen, als gesunder Mensch durch Ihr Leben zu gehen, dann tragen Sie Ihr Handy niemals direkt am Körper oder eventuell in der Brusttasche auf dem Herz. Auch wenn es – direkt über unserem Gefühlsorgan getragen – in der Tat „herzerwärmend“ wirkt, ist dieses Verhalten keineswegs empfehlenswert, denn es stört den Herzrhythmus, das vegetative Nervensystem und verursacht weitere verheerende Nebenwirkungen. Halten Sie es keinesfalls längere Zeit an Ihr Ohr, sondern telefonieren Sie mit Kopfhörern, um Tumore zu vermeiden! Schalten Sie es aus, während Sie schlafen oder stellen Sie es zumindest auf Flugmodus. Wählen Sie insgesamt das richtige Maß im Gebrauch mit Ihrem Handy! Ganz gewiss dankt das Ihnen Ihr Körper! Des Weiteren freuen sich die Menschen in Ihrer Umgebung, denn der stinknormale, ursprüngliche Kommunikationsablauf kommt auf diese Weise nicht mehr ständig zu kurz.
 
 
Ich wünsche Ihnen allzeit eine gute und gesunde Verbindung!
 
 
Ihre Sally
 
© by Sally Pantenburg


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