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Die Eifelgöre
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GLAUBEN HEISST – NICHT WISSEN

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Herausgegeben von in Autorenkommentar ·
Tags: Samstag
GLAUBEN HEISST – NICHT WISSEN
Da ich immer wieder gefragt werde, warum es meines Erachtens so wichtig ist zu GLAUBEN, werde ich nun auch im Blog ein paar Gedanken dazu äußern. Doch bitte, glaube mir nicht einfach, sondern prüfe ganz genau, was für DICH von den folgenden Ausführungen stimmig ist, und mit welchen Gedanken DU dich anfreunden oder identifizieren kannst. Tagtäglich machen Menschen übersinnliche Erfahrungen in Form von sensationellen „Zufällen“ und unglaublichen Dingen, die zwischen Himmel und Erde geschehen. Nicht selten werden sie als Fehlreaktion der Psyche interpretiert.  
In der christlichen Bibel, einem Buch, das wohl im Vergleich mit anderer Lektüre die meisten „Überarbeitungen“ und Fehldeutungen erdulden musste, gibt es viele Weisheiten, die uns universelle Wahrheiten vor Augen führen. Selbstverständlich erfüllen das Überlieferungen und Lehren anderer Religionen gleichermaßen, denn die elementaren Grundwahrheiten wiederholen sich methodisch.
Im Zusammenhang mit diesen Betrachtungsweisen ist zu beachten, dass man die breite Masse der Menschheit mit fragwürdigen Informationen und Dogmen seit Anbeginn – oft auf übelste Weise – manipuliert hat. Denn die Mächtigen dieser Welt hatten und haben nichts anderes im Sinn, als ihre Untergebenen möglichst klein und dumm zu halten sowie eine Abhängigkeit zu erzeugen.
Ich erwähne an dieser Stelle zum besseren Verständnis den vielzitierten Begriff ESOTERIK, und hier folgend liest du einen Auszug darüber aus dem Internetportal Wikipedia. Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.
Was fällt dir ein, wenn du diesen Satz liest? Kommst du möglicherweise auf die Idee, dass die „Eingeweihten“ dieser Welt dir eventuell ein ganzes Leben etwas vorenthalten haben, was enorm wichtig für dich und dein Leben ist? Handelt es sich etwa um ein geheimes Wissen, das dem einfachen Menschen besser nicht zugängig gemacht werden sollte? Hat man diesen noch im Griff, wenn er elementare Weisheiten erfährt und sie in sein Leben integriert? Mach dir bitte darüber dein eigenes Bild. Wenn du wirklich willst, wirst du sicherlich Antworten finden, die dir dienlich seine können.
Inzwischen gibt es „hochgebildete“ Menschen, die mit Vehemenz gegen alles wettern, was auch nur im entferntesten Sinne mit Esoterik in Verbindung gebracht werden kann. Sie sehen scheinbar eine große Gefahr darin, wenn gewisse Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Deshalb möchten sie nicht selten Menschen, die sich für eine Verbreitung dieser Lehren einsetzen, mit Nachdruck aus dem Spielfeld räumen. Andere wiederum halten die sogenannten „Esoteriker“ eher für harmlose Spinner, benutzen das Wort in abwertender Weise und manchmal sogar als eine Art Schimpfwort. Das Gros der Menschheit macht in der Regel einen großen Bogen um die „Verrückten“, die sich mit solch einem Hokuspokus beschäftigen. Vielleicht sollte sich statt dem abgedroschenen und sehr oft fehlgedeuteten Wort „Esoterik“ der verständlichere Begriff „Weises, ganzheitliches Wissen“ durchsetzen? Hierbei handelt es sich um Wirklichkeiten des Seins, die für alle Menschen gleich sind, und das wird auch immer so bleiben.
Bedauerlicherweise tummeln sich im Schatten dieser Wahrheitslehren viele Trittbrettfahrer und Scharlatane, die nur auf ihr eigenes finanzielles Wohl aus und alles andere als wirklich spirituell unterwegs sind.
Doch nun zum Thema Glauben. In der Bibel findet man an vielen Stellen – unter anderem im Markus-Evangelium – sehr anspruchsvolle Sätze über das Thema Glauben, die der spirituell hochstehende Wanderprediger Jesus (Messias) vor mehr als 2000 Jahren gesagt haben soll. Wie etwa: „Weil du geglaubt hast, bist du gesund geworden.“ Was könnte damit gemeint sein?
An etwas glauben heißt, es nicht wirklich zu wissen. Doch – ist es nicht besser und vor allem hilfreicher, an Erfolg und/oder Gesundheit zu glauben, als mit zerstörerischen Gedanken, Versagensängsten und dem Glauben an Misserfolg herumzulaufen? Du weißt oder ahnst zumindest, dass zerstörerische Gedanken zuverlässig die Lebensfreude verderben und das zur Erfüllung bringen, an das man fest glaubt. Allerdings bleibt es eine Tatsache, dass es einer Unwahrheit gleichkommt, etwas einfach zu glauben, was man nicht weiß! Wie kann ein Schwerkranker glauben, dass er gesund ist? Er kann sich Brücken bauen. (Etwa mit der Autosuggestion von dem Franzosen Émile Coué: „Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht besser und besser.“)
Mit „Glauben“ im Sinne der Schöpfungsordnung ist wohl nicht gemeint, dass der Mensch an irdisch gestrickte Lehrmeinungen (leere Meinungen) oder dogmatische Vorgaben glauben sollte. Naheliegend ist wohl eher, mit diesem Ausdruck die Anlehnung an die Unendlichkeit des Geistes oder an Universal-Gesetze des Lebens in Verbindung zu bringen. Tatsächlich gemeint sein könnte der Glaube an ein göttliches Prinzip, an eine überirdische Kraftquelle. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass die Gesetze des Seins und Universums ausschließlich wohlwollend für uns und alles was existiert „tätig“ sind, wer oder was könnte dann noch in einer bedrohlichen Form gegen uns sein? Daran zu glauben, dass alle Wesen aus dem einen Grund existieren, um dem universellen Geschehen und Sein Ausdruck zu verleihen, könnte es ein guter Ansatz sein, diese Lehren nicht zu missachten. Jeder Mensch wird seinen Platz im Dasein auf seine ganz spezielle Art erfüllen, und das ist gut und richtig so. Besonders im Hinblick darauf, dass alles was existiert sich einander bedingt, miteinander in Interaktion steht. Von dieser Warte aus betrachtet, kann es eigentlich nichts Falsches oder Unpassendes geben. Denn jede einzelne Handlung eines Individuums ist ein berechtigter Versuch, zur Symphonie des Ganzen seinen Beitrag zu leisten. Diese Anschauungsweise lässt den Glauben entstehen, dass es ja eigentlich nichts wirklich Böses oder Schlechtes gibt, denn das sogenannte „Ungute“ oder auch Böse lässt das Gute erst sichtbar werden. Jedes einzelne Menschenkind ist ein Geschenk des Lebens an sich selbst und somit ein Ausdruck des universellen Geschehens.
Wir alle besitzen die Gabe zu erkennen, was wir in unserem Leben tun oder besser lassen sollten. Das kennst du bestimmt: Du hast Sch … gebaut und weißt danach ganz genau, diese Handlung möchtest du niemals wiederholen.
Wir dürfen an uns selbst – als unverzichtbares Teilchen im Universum – glauben. Jeder, der sich in seiner ganzen Einzigartigkeit akzeptiert und der daran glaubt, dass er als Teil der Schöpfung geachtet und geliebt wird, befindet sich auf einem guten Weg der Vertrauen spendet. Auch SELBSTVERTRAUEN ist ein Ausdruck des Glaubens und beginnt mit dem Glauben an sich selbst und seine Fähigkeiten.
Glauben kann der Mensch weiterhin an die universellen Gesetze des Lebens. Das heißt: Wenn ich jenes tue oder lasse, also eine Ursache schaffe, wird verlässlich eine Wirkung darauf folgen. Auch Einstein lehrte, dass jeder Aktion eine Reaktion folgt. Wir kennen dieses Gesetz auch als Ursache und Wirkung. Ganz einfach verständlich: Was wir säen, das ernten wir! Niemand erwartet, dass Lilien wachsen wenn Weizen gesät wurde. Sicher kennst du den Ausspruch: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“.  
Wer sich als Mensch in Gedanken und Worten – mit dem festen GLAUBEN an das Gedachte oder Ausgesprochene – immer wieder selbst ins Aus schiebt, sich erniedrigt oder generell für unfähig hält, trampelt, bildhaft ausgedrückt, vehement auf sich selbst herum. Mit dieser negativen (Grund-)Haltung öffnet ein derartig unbewusster Kandidat seinen Mitmenschen Tür und Tor, ihn nach Gutdünken als „armes Opfer“ zu demütigen, klein zu halten und als fremdbestimme Marionette zu gebrauchen. Mit ins Spiel kommt hier das geistige Gesetz der Resonanz.
Eine Möglichkeit zur Umkehr: Glaube an die kosmischen Prozesse, die als fester Bestandteil unseres Daseins seit Anbeginn der Stunde und für immer existieren, und vertraue dieser Tatsache.  Höre auf dein Herz, es hat alle Weisheiten tief in sich gespeichert.
Auch wenn die Welt dir hier und da wie ein Auffangbecken für verwirrte, angstbesetzte, um sich schlagende und nicht wirklich erwachsen gewordene Geschöpfe vorkommt, liebe das Leben und natürlich dich selbst. Dann wirst du dich merklich von denjenigen unterscheiden, die sich in dieser temporeichen Gesellschaft weder in ihren (kranken) Körpern noch in ihrem Dasein wohlfühlen. Ich bin mir sicher, dir wird – bei näherem Hinsehen – auffallen, wie viele unglückliche Menschen auf dieser Welt existieren, die nach Zuwendung und Aufmerksamkeit „schreien“. Diese oft verzweifelt Suchenden lassen keine Verrücktheit aus, um endlich die ersehnte, allumfassende und bedingungslose Liebe zu erfahren, in der sie sich geborgen fühlen dürfen. Diese tiefe SehnSUCHT durch die Erfüllung irdischer, materieller Wünsche stillen zu wollen, ist allerdings der falsche Ansatz.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du segensreiche Antworten auf deine möglichen Fragen zu existenziellen Themen findest. Falls du schon hinreichend informiert bist, dann wäre es sinnvoll, wenn du auch andere Interessierte an deiner Herzensbildung teilhaben lässt.
Herzlichst
Sally
© Sally Pantenburg


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