BLOG- „Die Eifelgöre“ Thema: Lebenshilfe – Lebensbejahung-Lebensphilosophie - die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte

Die Eifelgöre
Direkt zum Seiteninhalt

Der königliche Weg

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Veröffentlicht von in Autorenkommentar · 28 März 2018
Der königliche Weg der Herzens und der Seele
 
Um einen königlichen Weg oder den des Herzens zu gehen, ist es von großer Wichtigkeit, die lauten, alles übertönenden Stimmen der Welt zum Schweigen zu bringen. Denn wie wollen wir uns und unser Leben wirklich in Ordnung bringen, wenn wir uns weiterhin durch Beeinflussungen von außen fehlleiten lassen?
Menschen in unserem Umfeld möchten uns oft allzu gerne in die Richtung lenken, die SIE für gut befinden. Nicht selten geschieht das aus dem Grund, weil diese Menschen ihre Lebensträume über uns zur Erfüllung bringen wollen. So kann es sein, dass ein Vater seinen Sohn zu einem Studium drängt, was ihm selbst versagt wurde. Etwa nach dem Motto: „Du sollst es mal besser haben als ich und etwas Gescheites lernen!“
Das muss nicht böse gemeint sein, nein, oft wird dieser Wunsch sogar mit den Worten gerechtfertigt wie: „Ich wollte dir doch nur helfen, glaube mir, ich wollte und will immer nur dein Bestes!“ Was für uns und unser Leben das (Aller-)Beste ist, können wir allerdings nur selbst herausfinden. Am sichersten gelingt das, wenn wir im Einklang mit uns selbst sind.
Distanzieren Sie sich von ständigen Bewertungen und Beeinflussungen, egal ob Sie von außen bewertet und beeinflusst werden oder ob Sie sich selbst und andere be- und verurteilen oder versuchen, Ihre Mitmenschen zu dirigieren. Diese zweckmäßige Zurück-haltung hat rein gar nichts mit Interessenlosigkeit den Menschen oder dem Leben gegenüber zu tun. Diese Haltung geht eher konform mit der Erkenntnis: Alles im Leben hat seinen Sinn. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen, seine speziellen Erfahrungen machen. Gewisse Situationen und Lebensstadien müssen erst einmal in ihrem ganzen Umfang durchlebt werden, um sich schlussendlich zu wandeln.
Wenn wir unseren Lebensaktionsplan nicht in stetiger Regelmäßigkeit abchecken, um sicherzugehen, dass unsere Ausrichtung noch stimmt, geraten wir in die GEFAHR, das Leben eines anderen zu führen. Dieser Fehler wird uns spätestens am Ende unseres Lebens sehr schmerzen. Besonders, wenn wir wahrnehmen müssen: Der Pfad, den wir in unserem Leben beschritten haben, war nicht unser eigener und wir haben an uns selbst vorbeigelebt! Lassen Sie sich ebenso nicht ständig von politischen oder sozialen Ereignissen dermaßen  beeindrucken, dass Sie eine „Energielähmung“ erleiden. Um spirituell zu wachsen und den stets ersehnten inneren Frieden zu finden, müssen wir nicht gefühlskalt werden, aber wir sollten lernen, uns nicht fortwährend von unseren Emotionen beherrschen zu lassen.
 
„Wege entstehen dadurch,
dass man sie geht.“
        Franz Kafka
 © by Sally Pantenburg


Bewertung: 5.0/5
Zurück zum Seiteninhalt