BLOG- „Die Eifelgöre“ Thema: Lebenshilfe – Lebensbejahung-Lebensphilosophie - die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte

Die Eifelgöre
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Anders als bisher leben!

die-eifelgöre eine ungewöhnliche Lebensgeschichte
Herausgegeben von in Autorenkommentar ·
Tags: Samstag
Was nicht zu ändern ist …
 
Was kann man ändern, und was nicht? Wo sind wir tatsächlich machtlos, und wo haben wir die Möglichkeiten, das, was uns nicht mehr gefällt, zum Besseren zu verändern? Die Zahl der Irritierten, die sich in dieser bewegten, hektischen Zeit immer öfter machtlos fühlen, nimmt in rasendem Tempo zu. Das noch junge Jahrtausend ist geprägt von undurchschaubaren, destruktiven und beängstigenden Geschehnissen und Wandlungen. Zu viele unqualifizierte, profitgierige Narren amüsieren sich – trotz unübersehbarer Resonanzen – auf Kosten aller, ohne über die dramatischen Folgen nachzudenken. Auf der einen Seite möchten die meisten von uns nicht zu allem JA und AMEN sagen und fühlen immer stärker, dass das Leben die Menschheit mit kontinuierlichem Druck zum Handeln zwingt. Andererseits sind so manche aus unseren Reihen ausgesprochen bequem. Sie lieben die alten Gewohnheiten über alles und haben darüber hinaus Angst, ihre sichere Ebene zu verlassen.  
 
 
Mit was bist DU zufrieden in deinem Leben, und mit was nicht oder schon längere Zeit nicht mehr? Was möchtest du in dir selbst und/oder im Äußeren hinter dir lassen und  vielleicht zusammen mit deiner Familie, deinen Freunden, Kollegen oder anderen Mitmenschen anders gestalten? Möchtest du in dir die Freude spüren, ab sofort zu den Menschen zu gehören, die sich als Einzelperson nicht mehr länger als unwichtig und handlungsunfähig einschätzen? Werde bewusster und ändere was du verändern kannst. Schimpfe vor allem nicht mehr weiter über die Dinge, die du (angeblich) nicht beeinflussen kannst, denn das ist verschenkte Energie, die sich zudem noch als negative Schwingung manifestieren kann. Als erstes solltest du dich nicht länger einschüchtern lassen, denn jeder Eingeschüchterte ist gefügig. Diese Menschen werden ständig von den Drahtziehern unserer Gesellschaft für ihre Zwecke missbraucht. Denn am sichersten und einfachsten kann man Menschen ihre Macht vergessen lassen, indem man sie gezielt steuert und unaufhaltsam mit Lebensproblemen, beängstigenden Storys, Gefahren vor Krankheiten sowie Katastrophenmeldungen füttert. Diejenigen, die das mit Absicht tun und denen daran gelegen ist, Menschen klein und unselbständig zu halten, gewinnen zuverlässig immer dann, wenn ihre ausgesuchten Opfer oder Zielgruppen das Gefühl entwickeln, mit allem überfordert zu sein und die Sorgen und Probleme aus eigener Kraft nicht mehr lösen zu können. Auf diesem Wege kommen die Widersacher sicher zum Zug und haben ein leichtes Spiel, die Macht zu behalten.
 
 
Frage: Wie oft am Tag setzt du dich ganz bewusst mit dir selbst, deinen Wünschen, Zielen und Vorstellungen anstatt mit den Anforderungen oder Grausamkeiten der ganzen Welt auseinander? Gönnst du dir ausreichend Entspannung? Wie oft hörst du deiner inneren Stimme, den Botschaften deines Herzens zu? Leider laufen allzu viele unsere Spezies jeden Tag wie hypnotisiert durch ihr Leben und versuchen, alles auf die Reihe zu bekommen und die Erwartungen, die sie selbst an sich stellen oder die andere an sie herantragen, brav und zuverlässig zu erfüllen. Das nenne ich nicht LEBEN sondern FUNKTIONIEREN! Das Gros der Menschheit beugt sich sogenannten Verpflichtungen. Diese Personen werden dummerweise immer mehr zu Opfern ihrer Terminkalender und To-Do-Listen.
 
Nicht nur in diesem Bereich kannst du vieles ändern – wenn du es wirklich willst.
 
Je beschleunigter du durch dein Leben hetzt, desto sicherer verpasst du die wesentlichen Dinge, die das Leben ausmachen. Falls du nicht lernst, immer wieder inne zu halten und achtsam zu sein, werden Unlust, Erschöpfung oder gar Depression dich bald niederstrecken. Lerne, bevor es soweit kommt, zunehmend zu selektieren und betrachte jeden Tag als ein kostbares Geschenk. In jeder Stunde deines kostbaren Lebens kannst du ganz bewusst deine Aktivitäten oder im Gegenzug die Ruhepausen genießen, statt einfach „in Betrieb“ zu sein. Gewinne Zeit, anstatt sie sinnlos zu verlieren.
 
Prüfe, was für dich nicht mehr stimmig ist und verändere es. Wenn du wirklich willst, wirst du die „offenen Türen“ bald erkennen. Mit jeder Entscheidung und Umsetzung deiner neu gewonnenen Erkenntnisse in die Tat wirst du reifen und dich befreiter fühlen.  
 
Lerne jedoch auch, zu erkennen, was es zu akzeptieren gilt. Wenn das Leben dich vor eine schwerwiegende Aufgabe stellt, dann ist es keine Lösung zu sagen: „Das will ich aber nicht!“ Es nützt dir nichts, darüber zu klagen! Wenn du beispielsweise durch einen Unfall oder eine Krankheit einen geliebten Menschen verlierst oder wenn eine Partnerschaft sich erfüllt hat,  so ist es sinnlos, sich fortan gegen das Leben aufzulehnen. So traurig und schwer sich mancher Schicksalsschlag auch darstellen und anfühlen mag, nur die notwendige Akzeptanz wird dich letztendlich weiterbringen und dir helfen, die richtigen und heilsamen Schritte zu tun. Andererseits übersehen wir alle viel zu oft, wo wir alles andere als machtlos sind und geben uns geschlagen, ohne dass wir das tun müssten. Auf diese zahlreichen Begebenheiten könntest du zukünftig achten und dich dann mit Mut, Entschlossenheit und dem Blick nach vorne für eine Veränderung einsetzen.
 
 
Hierzu ein Zitat von dem amerikanischen Theologen und Politwissenschaftler Reinhold Niebuhr, der von 1892 bis 1971 gelebt hat:
 
 
Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
 
 
Noch einmal: Wenn du der Meinung bist, die Welt müsse sich verändern, damit es DIR wieder besser oder gut geht, dann lege bitte die Hände nicht untätig in den Schoß! Beginne DU mit Veränderungen und erschaffe dir das, von dem du dir selbst wünschst, dass es auf dieser Erde und in deinem Leben in höherem Ausmaß geschehen sollte.
 
Was glaubst du? Mit wie vielen Menschen wirst du heute einen Kontakt haben, egal ob  persönlich, per Telefon oder schriftlich, also per Brief, E-Mail oder WhatsApp? Was hältst du davon, wenn du bei diesen privaten oder geschäftlichen Verbindungen mit einer spürbaren und wahrhaftigen Veränderung anfängst und dabei immer authentischer wirst? Statt aus deinem Ego und Verstand heraus zu agieren, kannst du es mit deinem Herzen tun und damit ein vorteilhafteres „Saatgut“ zum Wohle aller unter der Menschheit verteilen. Damit wirst du sehr viel zu deiner eigenen, aber auch zur Stressvermeidung der anderen beitragen.
 
 
Ich wünsche dir eine freudvolle, freie und selbstbestimmte Zukunft.
 
 
Deine Sally  
 
© by Sally Pantenburg


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